17. September 2014

EU plant höhere Recyclingziele und forciert die Erreichung der Kreislaufwirtschaft

Das Europäische Parlament und der Rat arbeiten derzeit an Gesetzesvorhaben, die ein stärkeres Recycling fordern und den Umbau von der Linear- zur Kreislaufwirtschaft fördern.

Die von der Europäischen Kommission eingebrachten Vorschläge sehen u.a. eine Anhebung der Recyclingquote für Siedlungsabfälle bis 2030 auf 70 Prozent vor, für Verpackungsabfälle sogar auf 80 Prozent. Ab 2025 will die Kommission die Deponierung recycelbarer Abfälle komplett verbieten.1

Um das übergeordnete Ziel – den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft – zu erreichen, geht die Europäische Kommission jedoch noch weiter und sieht in ihrem Konzept ein grundsätzliches Umdenken hinsichtlich Abfall vor: Wiederverwenden, Reparieren und Recyceln sollen in Zukunft am Ende des Produktlebenszyklus stehen – so wie es auch die RLG mit ihrer Return-to-value-Philosophie proklamiert.

Gemeinsam mit weiteren grünen Initiativen wird das Konzept Bestandteil einer neuen Agenda für Ressourceneffizienz sein, die als Schlüsselprojekt für eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit der EU und neue Arbeitsplätze steht. Mögliches Kernziel ist hierbei eine Steigerung der Ressourcenproduktivität (BIP/ Rohstoffverbrauch) um 30 Prozent bis 2030.
In den kommenden Jahren sollen daher die Forschungs- und Innovationsanstrengungen auf dem Gebiet der Kreislaufwirtschaft verstärkt werden, und der politische Rahmen hierzu weiter ausgebaut werden.

Diese Entwicklungen zeigen, dass die heute bereits erfolgreich von der RLG angebotenen Lösungen und Modelle in Zukunft elementare Bausteine der Produktionswirtschaft bilden werden.

Gemeinsam mit ihren Kunden entwickelt die RLG individuelle Lösungen mit feingliedriger Rückwärtslogistik, präziser Mengenstromerfassung und angeschlossenen Dienstleistungen für Zweitvermarktung, Reparatur und Recycling auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. So werden schon heute Lücken zwischen Produktlebensende und –neuproduktion geschlossen.

 

1 Vgl. Pressemitteilung vom 2.7.2014 http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-763_de.htm