REBAT
26. September 2014

Änderung des deutschen Batteriegesetz (BattG) steht bevor

Auf Grund einer Änderung der europäischen Richtlinie über Batterien und Akkumulatoren im letzten Jahr muss auch Deutschland sein Batteriegesetz (BattG) anpassen. Die Änderungen betreffen vor allem die Vorgaben zum Inverkehrbringen von quecksilberhaltigen Knopfzellen und cadmiumhaltigen Gerätebatterien und –akkus, die in schnurlosen Elektrowerkzeugen eingesetzt werden. Hierdurch will die EU den Einsatz der gesundheitsgefährdenden Stoffe Quecksilber und Cadmium einschränken und langfristig komplett unterbinden.

Der gerade vorgelegte Entwurf des Bundesumweltministeriums sieht vor, mit Wirkung zum ersten Oktober 2015 das Inverkehrbringen von Knopfzellen, die mehr als 0,0005 Gewichtsprozent Quecksilber enthalten, und von aus Knopfzellen aufgebauten Gebinden mit einem Quecksilbergehalt von bis zu 2 Gewichtsprozent, zu verbieten. Ab Januar 2017 soll dann das Inverkehrbringen von Gerätebatterien und -akkus, die mehr als 0,002 Gewichtsprozent Cadmium enthalten und für den Einsatz in schnurlosen Elektrowerkzeugen bestimmt sind, untersagt werden.

Cadmiumhaltige Gerätebatterien, die für Not- oder Alarmsysteme einschließlich Notbeleuchtung sowie in medizinischer Ausrüstung eingesetzt werden, werden von diesem Verbot ausgenommen.

Der Ministeriumsentwurf kann hier abgerufen werden.

 

Weitere Informationen:

Batterierücknahmesystem CCR REBAT >

Environmental Compliance Management >